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Apothekenbuch.de |
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Seite 105/106
Erhenkte zu behandeln.
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Vor Allem muß die Lösung des Bandes, oder
Stricks, um den Hals vorgenommen werden.
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Beim Abschneiden und Herabnehmen muß
man sorgen, daß der Körper nicht falle, und
Schaden nehme.
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Ist die Tat erst ganz kürzlich geschehen, so
bewirkt man die Rückkehr des Lebens durch Be=
sprengen des Gesichts mit kaltem Wasser,
kalte Umschläge auf den Kopf, und Bürsten
der Fußsohlen.
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Hilft dies nicht, oder wird der Körper gefun=
den, wenn er schon kalt ist: so muß ihm an der
inneren Halsader Blut gelassen werden. —
Kommt kein Blut, so wird die Ader dennoch
verbunden. — Bei alten Leuten unterbleibt
der Aderlaß; man setzt ihnen Blutigel, oder
Schröpftöpfe, auf die Stirn, hinter die Oh=
ren, und in den Nacken.
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Hierauf bläset man Luft ein, fängt die Er=
wärmung und das Reiben an, verbindet damit
Fuß= und Handbäder, Peitschen mit Brenn=
nesseln, wickelt die Füße in Senf, und setzt
Klistiere. Dann unter Nummer III. 4. 5.
6. 7. 11. 13. 14. 15. 16.
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Kommt der Scheintodte wieder zu sich, so
giebt man ihm eine Tasse Thee mit Essig, Wein,
oder 20 Tropfen Hoffmannschen Liquor.
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Wird er schwindelig und betäubt, so macht
man ihm kalte Umschläge um den Kopf.
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| letztes update: April 2011 |
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